Der globale Markt für Medizinprodukte steuert auf 1,29 Billionen US-Dollar zu: IVD und Krankenhausbeschaffung sind dabei, die Wettbewerbslandschaft der Branche neu zu gestalten.
Laut einem Bericht von Future Market Insights hatte der globale Markt für Medizinprodukte 2025 ein Volumen von 678,9 Mrd. USD, wird 2026 voraussichtlich 719,63 Mrd. USD erreichen und bis 2036 auf 1.288,75 Mrd. USD steigen, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6 % von 2026 bis 2036; das absolute zusätzliche Marktvolumen über zehn Jahre beträgt etwa 569,12 Mrd. USD. In-vitro-Diagnostik (IVD) steht mit einem Anteil von 21,2 % an der Spitze der Kategorien, und Krankenhäuser und ambulante Operationszentren sind mit einem Anteil von 42,3 % die größte Endnutzerkategorie. Das regionale Wachstum divergiert deutlich: China 8,1 %, Indien 7,5 %, Deutschland 6,9 %, Frankreich 6,3 %, Vereinigtes Königreich 5,7 %, USA 5,1 %, Brasilien 4,5 %. Der Bericht weist darauf hin, dass die Kapitalausgaben der Krankenhäuser vorrangig in Plattformgeräte mit Konnektivität und Interoperabilität fließen, die Integration der Präzisionsmedizin die technischen Spezifikationen für die Beschaffung neu gestaltet und regulatorische Koordinierungsbemühungen zwischen FDA und EU-MDR die Zulassungszeiten für Kombinationsprodukte verkürzen.